Finalist of Red Herring Europe

08.04.2009 – 10:09 by Rico Wyder

Berlin, March 23, 2009 – Red Herring announced that Cassiber was named a Finalist of Red Herring 100 Europe, an award given to the top 100 private technology companies based in the EMEA (Europe, Middle East and Africa) region each year.

“This year’s impressive list of submissions from companies demonstrates Europe’s growing role as a major center of innovation in the global technology sector,” said Red Herring Publisher, Alex Vieux. “The exceptional accomplishments of European technology startups and entrepreneurs are a testament to the rapid advancements being made in building the European innovation ecosystem.”

We were extremely happy to hear about being amonst the 200 finalists. This motivates us to continue developing our products further.

The winners are to be announced soon. May the best companies win.


7. Heidelberger Innovationsforum

27.11.2008 – 09:47 by Rico Wyder

Am 25. November 2008 fand das 7. Heidelberger Innovationsforum in der Villa Bosch in Heidelberg statt. Cassiber war als Speaker zum Thema Semantik mit von der Partie.

Forum

Forum

Zum siebten Mal wurde von der MFG und der EML das Heidelberger Innovationsforum initiiert. Bereits bei der Begrüssung wurde noch einmal der Zweck dieses Forums hervorgehoben: Statisiken, die Innovationskraft allein mit dem Investitionsvolumen in Forschung und Entwicklung definieren, sagen wenig aus. Innovation ist die Kraft die resultierenden Ergebnisse in Produkte und Services zu transferieren.

Genau aus diesem Grund positioniert sich das Forum an der Schnittstelle zwischen Forschung und der Wirtschaft. Neben Forschenden und Start-ups waren auch Vertreter aus der Wirtschaft, Investoren, öffentliche Institutionen und die Presse mit von der Partie. Cassiber war stolz als Speaker im Bereich “From searching to finding” zum Forum beizutragen und neben anderen Forschenden im Bereich der Semantik eine marktreife Anwendung präsentieren zu dürfen. Wir danken noch einmal für die reibungslose Organisation und den spannenden Austausch mit allen Teilnehmern.


Chancen in der Krise II: Enterprise 2.0

28.10.2008 – 14:45 by Michael Zipsin

Web 2.0 wird in Unternehmen vermehrt eingesetzt, wie McKinsey in einer globalen Umfrage herausgefunden hat. Die Frage, ob der Einsatz von Web 2.0-Tools in Unternehmen generell zweckmässig ist, wurde damit jedoch nicht geklärt.

Sinnvoll oder Unsinnig?
Marcel Weiss und Frank Hamm widmeten sich der Sinnfrage in Ihren Blogs ausführlich. Sie listen Web 2.0-feindliche Voraussetzungen auf: Beispielsweise gibt es noch viele Unternehmenskulturen, bei denen das Überschreiten von horizontalen und vertikalen Grenzen in ihren Organisationen zur absoluten Ausnahme gehören. Ferner sind vor allem die älteren Arbeitnehmer des Öfteren noch nicht genügend mit Web 2.0-Anwendungen vertraut. Überdies gibt es eine Tendenz, Web 2.0-Werkzeuge nur wegen Ihrer Web 2.0-Komponente “cool” zu finden - unabhängig von ihrem Nutzen. Bei Cassiber stimmen wir mit den Autoren überein, wie auch mit manchen Kommentaren des Blogseintrages. Da viele Mitarbeiter Web 2.0 Anwendungen nutzen (auch in der Schweiz), steht der Weg je länger je mehr für simple, produktive Enterprise 2.0 Anwendungen in Unternehmen offen.

Disruptive Technologien
Langfristig werden Web 2.0-Technologien im Unternehmen immer wichtiger werden. Dies fanden auch Manyika, Roberts und Sprague heraus. Web 2.0 ist eine disruptive Technologie, die auf Konsumentenebene mit Anwendungen wie Facebook oder Wikipedia bereits grossen Anklang gefunden hat. Wie mit allen disruptiven Technologien ist es dennoch so, dass zu Beginn die Akzeptanz klein und Skepsis gross ist, vor allem bei so anspruchsvollen Anwendungsbereiche wie Unternehmen. Prof. Dr. Andrea Back stellt in ihrem Artikel “Arbeitspraxis Web-2.0: Die Lernkurve von 1.0 nach 2.x kriegen.” Lern- und Verbreitungsansätze von Enterprise 2.0 Anwendungen vor. Dabei stellt endet sie mit der These, dass Wissensmanagementin 2.0 funktioniere, da die neuen technischen Arbeitshilfen den Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Zielgerichteter Einsatz birgt grosse Chancen
Mit Web 2.0-Technologien verhält es sich wie mit allem anderen: Der Nutzen divergiert von Individuum zu Individuum und von Unternehmen zu Unternehmen. Aus diesem Grund müssen sie gezielt eingesetzt werden. Nicht für jede Anwendung wird Enterprise 2.0 sinnvoll sein. Doch in den Bereichen Ideenmanagement, Feedbackmanagement und Wissensmanagement ist dieser Trend schon klar erkennbar. Dezentralität, lange Zeitperioden und klare Vorteile durch Zusammenarbeit können mit Enterprise 2.0 Lösungen überbrückt und exponentiell besser genutzt werden.


Start-up Insight: Swissness and Multiculturalism

27.10.2008 – 10:19 by Rico Wyder

For several reasons, our start-up is truly Swiss. We’ve developed our software 100% in Switzerland. Our Office, infrastructure and major clients are located here. Looking at our team, we’re all Swiss citizens, grew up here, but almost everyone of us has foreign roots. Valentin is half Dutch, so is Johannes. Mike is half Japanese, Mathias Aramaic. Our average of foreign languages spoken at Cassiber is 2.7. In total, we cover eight languages.

To give you an impression, we would like to show you an interview from June. At that time, we were just finishing our software. The show was portraying Mathias and was broadcasted a few weeks ago through satellite to an Aramaic speaking audience. So, the show will presumably not be extremely informative to you, dear reader, but we had really fun that day at the office - like always.


Chancen in der Krise: SaaS

24.10.2008 – 15:18 by Rico Wyder

Globale Projekte, dezentrale Teams und Arbeitsprozesse in ständiger Veränderung - dies sind klare Herausforderungen für viele CIOs und Unternehmen. Das Marktforschungsunternehmen Gartner rechnet mit einem klaren Gewinner: Software as a Service.

Wachsende Priorität bei CIOs

Für das weltweit führende IT-Marktforschungsunternehmen Gartner ist klar, die Globalisierung ermöglicht, die Teams zu vernetzen und daraus ein riesiges Potenzial zu schöpfen. Diese Hebelwirkung schafft Chancen und Gefahren für Unternehmen. In ihrem Spezialreport “The Business Impact of Social Computing” zeigt sie auch auf, welche Software von dieser Vernetzung profitieren wird. Software as a Service - oder kurz SaaS - stellt Software über das Internet auf Mietbasis zur Verfügung. Das Unternehmen profitiert von mehr Flexibilität in der Nutzung und spart massiv bei den Unterhaltskosten. Gartner errechnet, dass sich der Markt von Software as a Service innerhalb der nächsten vier Jahre von 6 Milliarden (2008) auf 15 Milliarden (2012) fast verdreifachen wird.

Gründe für die zunehmende Nachfrage nach SaaS sind laut Gartner steigender Kostendruck, wachsenden Bandbreiten und auch die kurze Implementationsdauer.

Hauptgrund Kosten

Die Gartner-Studie bestätigt das Resultat der Studie von Dubey & Wagle (2007) für den McKinsey Quarterly. Sie zeigen auf, dass mit SaaS mehr Updates durchgeführt werden und trotzdem 30% tiefere Implementationskosten haben: dies betrifft sowohl die Anbindung, aber auch Beratungs- und Einführungsaufwände in Firmen. Als wichtigsten Vorteil zeigen die Autoren auch auf, dass die Softwarelieferanten eine viel besseren Kundendienst liefern, da sie basierend auf dem Mietmodell eine viel höhere Verantworlichkeit und Verfügbarkeit bringen müssen.

Dubey & Wagle (2007): “Unsere Analyse zeigt, dass Software as a Service eine wachsende Priorität bei CIOs und Venture Capitalists hat.”

Chance in der Krise mit SaaS

Das Thema Sicherheit ist immer ein allgegenwärtiger Diskussionspunkt bei SaaS-Lösungen. Dubey & Wagle machen hierzu eine sehr interessante Bemerkung an die CIOs: Die meisten IT Systeme wurden als geschlossene Systeme designt. CIOs müssen umdenken hin zu einem hybriden System zwischen offenen und geschlossenen Architekturen. Die Autoren sagen klar, Sicherheit ist wichtig. Doch die Geschwindigkeit, mit welcher sich externe Applikationen entwickeln ist auch in Betracht zu ziehen. Gerade in einer Krise sprechen also viele Gründe dafür, dass Software as a Service sich zum Gewinner entpuppen könnte. Denn die Win-Win-Situation für Firmen und Dienstleister ist klar: tiefere Kosten auf beiden Seiten, sowie bessere Servicestandards und schneller Entwicklung.


Kann Ideenmanagement Risiken adressieren?

20.10.2008 – 10:36 by Mathias Teber

Die Abgrenzung von vermeintlich guten und scheinbar schlechten Ideen sowie die Gestaltung von Innovationsprozessen sind mit unternehmerischen Entscheidungen verknüpft. Ideen- und Innovationsmanagement sind Teil des Risikomanagements.

Ein Entscheidungsprozess kann als Risikoprozess gesehen werden, wobei Risiken sowohl als Gefahren als auch als Chancen zu verstehen sind. Obgleich Risikomanagement eine zukunftsgerichtete Tätigkeit darstellt, sei mit den Worten eines römischen Dichters ein gedanklicher Ausflug in die Vergangenheit erlaubt:

„…, da begann der Knabe sich an dem kühnen Flug zu erfreuen und verliess den Führer und von der Sehnsucht nach dem Himmel verleitet, schlug er den höheren Weg ein. Die Nähe der verzehrenden Sonne erweichte das duftende Wachs, das Bindemittel der Federn; der Wachs schmolz: jener schwingt die nackten Arme und des Flügelwerks entbehrend fasst er nicht irgendwelche Lüfte,…”

Publius Ovidius Naso, Metamorphosen

Die bekannte Sage Ovids symbolisiert unter anderem den Umgang mit Risiken. Während Dädalus die Chancen erkennt und die Risiken kontrolliert, lässt sich Icarus auf den tödlich endenden Höhenflug ein.

Risiken manifestieren sich im heutigen Wirtschaftsumfeld nicht nur aufgrund von Leichtsinn, sondern auch wegen fehlender Einschätzung in Bezug auf komplexe Aufgaben und Innovationen. Aus diesem Grund kommt dem Risikomanagement eine strategische Bedeutung zu. Für alle Branchen gleichermassen bedeutungsvoll ist die Frage nach dem zu lösenden Kundenproblem. Weiter genügt eine Optimierung des Produktes oder der Dienstleistung nicht, um sich langfristig am Markt zu behaupten. Das Kundenproblem kann zwar stabil bleiben, doch die Kundenbedürfnisse ändern sich. Das Risikomanagement ist Teil der strategischen Unternehmensführung und Führung ist heute ebenso untrennbar mit Innovationsmanagement verbunden. Das Innovationspotential einer Branche und die Innovationskraft einzelner Unternehmen sind entscheidend für die Ausgestaltung und Ausprägung des Risikomanagements.

Die systematische Innovationsförderung bedingt eine hinreichende Risikobereitschaft. Letztere drückt sich in der Kapital- und Personalintensität aus, die erforderlich ist, um das Innovationspotential innerhalb der Branche auszuschöpfen und gegenüber Konkurrenten eine genügende Innovationskraft zu gewährleisten. Eine frühzeitige und fortlaufende Projektselektion sowie eine sachgerechte Ressourcenallokation sind deshalb unabdingbar. Gerade diese beiden Wertschöpfungsstufen müssen für ein erfolgreiches Wirtschaften im globalisierten Markt effektiv und effizient gestaltet sein. Auf der Seite der Personalintensität besteht gerade ein grosses Verbesserungspotential, welches dadurch abgeschöpft werden kann, indem Mitarbeiter und Kunden in die Innovationsprozesse, und damit in die Gestaltung der genannten Wertschöpfungsstufen, eingebunden werden. Damit ist ein gewisser Grad an Offenheit gegenüber neuen Ideen sehr wichtig. Obwohl Grossunternehmen in Bezug auf komplexe Probleme und zur Abschätzung von Risiken Experten beauftragen können und kleine oder mittelständische Betriebe dank überschaubarer Strukturen und aufgrund ihrer Kundennähe fähig, sich rasch den Änderungen am Markt anzupassen und die Risiken im Zusammenhang mit Innovationsbestrebungen zu adressieren, gilt unabhängig von der Grösse für alle Unternehmen, dass sie mithilfe von Inputs ihrer Mitarbeiter und Konsumenten profitieren können.

Zuletzt sei im Sinne von Ovid darauf hingewiesen, dass jedes Unternehmen über sein eigenes „Flügelwerk” verfügt. Mit Hilfe des Risikomanagements kann abgeschätzt werden, inwieweit das „Bindemittel der Federn” am Markt strapaziert werden darf und ob allenfalls mit Innovationsförderung die Qualität des verwendeten „Wachses” erhöht werden kann. Sofern es möglich ist, die Risiken gemessen am Innovationspotential der Branche rational abzuschätzen und auf lange Sicht zu kontrollieren, kann sogar ein „Höhenflug” gewagt werden. Dieser Höhenflug sollte jedoch nicht ohne Einbezug der Mitarbeiter und Kunden erfolgen, da diese einen unermesslichen Beitrag zur Innovationsförderung leisten können.


What is a cassiber?

11.08.2008 – 08:02 by Rico Wyder

Cassiber is a message that breaks out of given restrictions. It frees our thoughts from our mind, captures and shares them with those people that we cannot reach within our boundaries.

Cassiber is a secret, written message. The word derives from Babylonian Aramaic and means “written”. The expression “Kassiber” was used in medieval times in Germany for messages between prison inmates or inmates and the outside world. In the 1970’s, the expression had its revival in Germany due to secret documents of a left-wing movement called the Red Army Faction. Nowadays, the word “Kassiber” is still used for secret messages in German media.


Free your ideas!

08.08.2008 – 15:57 by Rico Wyder

It always happens just in a blink of an eye. Suddenly, it’s there in your head. You do not even expect it to happen, like we didn’t, 12 months ago. Ideas spring up all the time and disappear again shortly afterwards. There is no need to catch all your thoughts. Our brain is brilliant enough to separate important thoughts from others, isn’t it? Well, there is definitely one problem that hinders brilliant ideas from taking off: Our brain itself, because it is restricted to the area of our head. The link to the outer world has to be done through our conscious mind. And there, we loose a lot of great ideas. Some might think “somebody else must have had this idea already” or “well, I am not smart enough to have brilliant ideas. This is just nonsense. Nothing important.” Although your brain tried to make you understand that this thought is an good idea, you turn it down and delete it again from your memory. It is lost. Maybe forever.

Try Cassiber: no matter where you are, you’ll be able to save your thoughts for yourself, your team or your organization. On Cassiber.com you can also share it with the world.

Cassiber goes live today, 8th of August, because our idea was born on August 5th 2007. Let’s celebrate today that fact that we made our idea happen.

So can you! Register on www.cassiber.com. Free your ideas with others, because new perspectives help it to grow and to make it happen.


Review: Building the Web 2.0 Enterprise

06.08.2008 – 07:56 by Rico Wyder

A McKinsey Global Survey about Building the Web 2.0 Enterprise that companies are increasingly using Web 2.0 tools and technologies.

In June 2008, 1,988 executives were asked in a McKinsey Global Survey, which tools their companies have implemented and for what purposes. Furthermore, they were asked about their satisfaction. The survey shows that companies use Web 2.0 tools intensively and for a wide range of applications. Surprisingly, these tools are used more and more both within and outside the corporate walls to create tighter links with customers and suppliers.

The percentage of executives who were satisfied with Web 2.0 was not disclosed in the article. However, the level of satisfaction by region shows that 29% of American companies report lowest satisfaction. In Europe it is a share of 22%.

Changing Organisations
A high percentage of respondents satisfied with their companies’ use of Web 2.0 tools state that these technologies have changed their organizations. It has changed the way they communicate with customers and suppliers and created a flatter hierarchy.

Combining the strength of Web 2.0 tools
The survey has covered also the applications for what companies use Web 2.0 tools. Interestingly, satisfaction levels are especially high when used for interaction with suppliers and partners. Companies are highly satisfied with using Web 2.0 for tapping network of experts, getting supplier participation, lowering purchasing costs and achieving better results with suppliers.
As far as customers are concerned, companies often seem satisfied with getting customer participation in product development as well as improving customer service.
Finally, internal application of developing products and services through Web 2.0 tools with employees also seems to find often satisfaction among respondents.

Looking ahead
Respondents also shared their opinions about how Web 2.0 tools will be used in future. One major trend is the following:

“Successful companies already use Web 2.0 for business applications such as communicating with customers and suppliers; soon they may use it to drive innovation.”

Source:
http://www.mckinseyquarterly.com/Information_Technology/Management/Building_the_Web_20_Enterprise_McKinsey_Global_Survey_2174_abstract


2nd Web Monday Zurich

05.08.2008 – 12:11 by Rico Wyder

We were happy to host the 2nd Web Monday Zurich at our office. Ted from The Conversation Group and Marc from Amiando shared with us some insights about Facebook f8, Silicon Valley and the US market.

And here we were again, gathering for a beer, a chat and two interesting speeches.

“We didn’t even know we’re on that slide”

This is how Marc expressed his surprise at the f8 when amiando appeared together with twitter, digg and other famous companies on the screen. They have successfully started a partnership with the social network platform. Interestingly, most of the partnership was build through phone calls and emails. Aren’t we always told that you must meet personally? Nothing can replace a personal hand shake? Well, Amiando proved us wrong.

“Ideas emerge from the environment”

Ted nicely pointed out, how Silicon Valley works and how much this cluster helps the region, the industry and the start-ups to be adaptable. Sharing knowledge and ideas, as Ted pointed out, helps everyone to combine these ideas with trends and technologies to create better ideas and better products as someone could not do alone by himself. Ideas, in his opinion, are always based on experiences and knowledge coming from the environment. Individuals benefit from other people by sharing their thoughts and finally come up with brilliant ideas. Here at Cassiber, we totally agree on this with you, Ted. There is nothing better for ideas to take off than sharing it with others to make it even better.