TechCrunch Zurich Interviews

20.07.2008 – 15:53 by rico

During the TechCrunch Meet-Up in Zurich, Nico Luchsinger from the Zurich-based newspaper NZZ interviewed Mike Butcher and a few selected start-ups. Luckily, he started his session in the Bluewin Chat Corner with Cassiber, followed by Wua.la, Amiando, Doodle, LiberoVision and others.

The Mike Butcher Interview

The Cassiber Interview

(more…)


TechCrunch: Du hast 20 Sekunden!

18.07.2008 – 15:45 by rico

Gestern Abend kamen rund 150 Leute, darunter Journalisten, Firmen, Investoren und Start-Ups zum Bluewin Tower in Zürich West. Mike Butcher rief zum TechCrunch Event Zurich. Es war ein spannender Event, mit vielen bekannten Gesichtern. Ein Dankeschön an Wua.la, Doodle, Newscred und Sandbox für die Organisation!

Interessant waren die Kurzvorstellungen der Start-Ups, welche je 20 Sekunden Zeit hatten, ihr Produkt oder ihre Firma zu beschreiben. Hier unser Pitch (genau 20!). Von Peter Hogenkamp spannend moderiert, war es ein guter Auftakt gefolgt von einer zweistündigen Networking-Session für Demos und Diskussionen. Netzwertig hat alle Start-Ups hier aufgelistet. Einige haben ihren Elevator-Pitch toll gemacht: Trigami, Zattoo, Wua.la, Procedural, Poken, Doodle, Amiando (und viele mehr: hier)

Berichte dazu sind bei Bluewin, Netzwertig, CenterNetworks, Benkö’s Blog, Sandrine Szabo und BloggingTom zu finden.


Warum soll da einer mitmachen?

17.07.2008 – 22:19 by rico

Im Einklang scheinen die Experten zu sein, wenn es darum geht, die zwei wichtigsten Motivationsfaktoren zu bestimmen, warum sich Mitarbeiter am Innovationsprozess beteiligen sollten: Transparenz und Umsetzung.

Warum sollte sich ein Mitarbeiter bei Ideengenerierung, -bewertung und auch -entwicklung beteiligen? Monetäre Anreize? Ehrung durch einen Award? Beides sind altbewährte Methoden und beeinflussen die Motivation der Mitarbeiter. Doch die beiden wichtigsten Faktoren sind andere: Beobachtet man erfolgreiche, innovative Unternehmen genauer, basiert die Motivation grundsätzlich auf Transparenz und Umsetzung.

Mehr Transparenz, mehr Wirkung
Wenn ein Mitarbeiter niemals ein Feedback für eine Idee oder eine Anregung erhält, wird er dies in Zukunft unterlassen. Das Ziel muss stets sein, den Mitarbeiter zu mehr selbstständigen Ideen zu motivieren, um auch zukünftig Ideen und Feedback von ihm zu erhalten. Wenn ihm transparent aufgezeigt und begründet wird, was mit seiner Anregung passiert und vor allem warum, wird er auch dann weiter motiviert sein, wenn seine Idee nicht umgesetzt wird.

Ein Beispiel aus der Praxis: Hörgeräte und Bluetooth.
Warum baut man im Hörgerät keinen Bluetoothempfänger ein, um so das Mobiltelefon mit dem Gerät am Ohr zu verbinden? Eine tolle Idee? Nun, sie ist aus technologischen Gründen nicht umsetzbar. Die Batterien sind zu schwach, das standardisierte Bluetoothmodul ist zu gross. Das Hörgerät würde so wieder auf ein Vielfaches seines Volumens anwachsen, was die Kunden wiederum nicht möchten. Sie sehen, dass diese Ausführungen Ihnen bereits einen tieferen Einblick gegeben haben und Sie dies eher akzeptieren als einfach ein “nicht umsetzbar”. Viel besser erscheint es zudem, neben der Begründung dem Mitarbeiter mit dem Zusatz “es ist NOCH nicht umsetzbar” zu danken. Alle Ideen sollten transparent gespeichert werden. Sobald technologische Entwicklungen stattfinden, kann diese Idee wieder sehr wertvoll sein. Oder wird man sie noch einmal haben?

Fassbare Umsetzung entzückt
Es gibt wohl keine bessere Motivation, als wenn ein Mitarbeiter am Ende der Entwicklung “sein” Produkt vom Band laufen sieht. Auch wenn er selbst nur einen kleinen Teil wie z.B. die Farbe beigesteuert hat, wird er sagen können: “Da habe ich mitgearbeitet.”

Offenheit und Tatendrang als Basis
Die Basis einer fruchtenden Ideenkultur sind somit Feedback an den Ideenbringer, ein transparenter Prozess während der Ideengenerierung und Bewertung sowie eine zukunftsgerichtete Umsetzungsargumentation. Wenn etwas sinnvoll umsetzbar ist, sollte dies unumgehend in Angriff genommen werden. Der Mitarbeiter ist zufrieden und seine Loyalität für mehr konstruktive Ideen steigt.


Workshop “Was wollen Unternehmen?”

10.07.2008 – 08:56 by Michael Zipsin

Wir haben wieder einmal geworkshopped. Ziel war es, unser Produkt mit der Praxis zu konfrontieren. Zudem war es wichtig, nach den vielen Feedbacks im Salesprozess nun die Bedürfnisse potentieller Kunden noch besser kennenzulernen und Lösungen zu finden. Gekommen sind drei Ideenmanager bekannter Schweizer Firmen, ein Berater und unser Coach, da diese sich täglich mit dem Thema Ideenmanagement beschäftigen.

Es gab einen regen Austausch unter den Teilnehmern. Der Workshop war dank dem Engagement aller sehr  konstruktiv.  Jede Firma hat ihre eigenen Bedürfnisse: Es wird eine Herausforderung für uns sein, diesen individuellen Forderungen nachzukommen. Aber dafür gibt es uns ja.

Wir glauben es ist uns gelungen einen Raum für Ideen zu schaffen und werden uns noch stärker engagieren die vielen Anregungen zu integrieren. Bestimmt werden wir dieses wertvolle Instrument zur Bedürfnisanalyse und für den branchenübergreifenden Erfahrungsaustausch bald wieder nutzen. Interesse? Melden Sie sich.


Measuring the crowd within

09.07.2008 – 12:43 by rico

Two psychologists, Edward Vul of MIT and Harold Pashler of the University of California in San Diego, have tested the wisdom of crowds by simulating online “Who Wants To Be A Millionaire?”. The wisdom of crowds (best-seller by Surowiecki) is described as the fact that under certain circumstances a crowd’s solution to a question is at least as intelligent as one given by an expert. This recent study looked not only into this effect, but also into an individual’s guesses to a question. Interestingly, the collective effect also shows with multiple guesses given by one individual over time. The “crowd within” yields a statistically more accurate answer (+6%). It becomes even more accurate with a time span of three weeks in between two guesses (+16%). This is due to the fact that one’s mind becomes more independent - more impartial to the first guess.

People assume their first guess about a matter of fact comes closest to the solution. The study shows that “sleeping on it” is now a proven option to come to a better solution. However, the study also showed that the wisdom of the collective mind is still more accurate.

Sources:

E. Vul & H. Pashler. Psychological Science. “Measuring the Crowd Within: Probabilistic Representations Within Individuals”. Volume 19, Number 7, July 2008.

The Economist Print Edition. 26th of June 2008. Found on http://www.economist.com/science/displaystory.cfm?story_id=11614183

W. Herbert (2008). Found on http://www.psychologicalscience.org/onlyhuman/2008/06/polling-crowd-within.cfm


Neu und neugierig

02.07.2008 – 12:57 by Michael Zipsin

Neues macht Menschen in erster Linie neugierig.

Einerseits bin ich neu hier - ergo ist hier alles neu für mich und ich habe eine enorme Neugierde zu stillen. Man stelle sich das ein bisschen wie Alice im Wunderland vor. Nur würde ich mich gerne zu Beginn nicht ganz so dämlich anstellen wie Alice (we’ll see…).

Andererseits  bin ich natürlich neu für alle anderen. Wer also nicht so blöd, wenn ich mich vorstelle - aber irgendwie finde ich so eine konventionelle Vorstellung langweilig zu schreiben und vor allem langweilig zu lesen. Deshalb halte ich mich kurz, bei Fragen kann man mich ja jederzeit fragen: Ich bin Mike, 22, BWL-Student an der HSG und habe mich entschieden, meine Sommerferien hier bei Cassiber zu verbringen. Man kann in den Sommerferien ja fast nichts tun, ausser natürlich Reisen, Surfen, Chillen und Nichtstun. Aber wer will das schon! Da sitze ich doch wesentlich lieber im Technopark. Es hat ja eine Klimaanlage.

Gerne würde ich ein ganz klein wenig zum Gelingen und Gedeihen bei Cassiber beitragen. Ich möchte nämlich nicht ein Parasit sein - trotz meines HSG-Backgrounds. Lieber wäre ich ein kleines, kreatives Arbeiterbienchen.

Let it begin!


Busy July 1st 2008

02.07.2008 – 07:41 by rico

Launching our corporate and our product website turned out not to be a one-click action. However, it was perfect team work. Thanks Mike, Rahel, Valentin and Mathias!

We went live yesterday with announcing the successful closure of our beta testing phase. Since we deliver software as a service, we are dedicated to a continuous process of improvements. There must be a closure to the status “beta” one day.

During the upcoming weeks, Cassiber is being launched at several companies. We’re therefore proud to look forward to this exciting period.


Ideas and Iteration - a Google perspective

28.06.2008 – 13:50 by rico

Marissa Mayer, VP of Vice President of Search Product and User Experience at Google held a speech back in May 2006, which still seems to apply to Google and to many companies from several different industries. In her speech, she shared at Stanford University her top 9 list of philosophies.

We would like to point out two aspects in her speech, both of which are important to our customers, but also show, how Cassiber works to foster its innovation internally.

1. Ideas come from everywhere.

“There is a million different places that ideas come from. What you really wanna do is set up a system where people can feel like they can contribute to those ideas and the best ideas rise to the top. In sort of a darwinistic way, by a proof-of-concept, a powerful prototype, by demonstrating that this is going to fill a very important user need and so forth.”

By offering 20% off to its employees to work on their own projects, Google has developed a nowadays well-known principle to accelerate innovation. In 2005, 50% of released products at Google came from these 20% of personal working time. If ideas from employees are supported and also shared internally, according to Mayer, it’s a internal licence to release creativity.

Now, companies do not have to implement this 20% rule with everyone. Google mainly consist of developers. Nevertheless, Mayer supports have a system where ideas are shared. If anyone in a company runs around to support his own idea, it will be so time-consuming that this prevents him from having other ideas. Ideas should be more detached from its author and shared with anyone inside of the company to boost creativity and innovation.

Cassiber also supports this statement completely. The author is still recorded, still attached to the idea. However, everyone is able to contribute knowledge and share experience, which multiplies the factor of probability that the best ideas are pushed through innovation process.

“Its important to create a knowledge eco system so that everyone can learn from everyone else… Its only when you tap on other people’s expertise will ideas grow and blossom.”

2. Iteration is the key for Cassiber

“When we come out with something, people tell is it is rough, it is not good.”

When Google was a small company, all released was rough, was not good yet. The key is to fail fast and iterate. Mayer describes one situation when Google News was released. Four days before the actual release day, they were finished with the product. The team sat together to discuss, which feature it most important and therefore should be included within these four days. All team members were programmers. They neither had journalistic background nor did they know what feature the users wanted. Hence, the team had a long dispute between two features: listing news by date or listing news by location. Mayer stopped the meeting and decided to include neither of them. On Monday evening, after one day Google News, the team had received 305 messages, 300 of which requested a news listing by date.

It is very important to iterate, to be in a long-term dialogue with the users, with the customers to make a product better and better. As a supplier of software as a service, we are always open for ideas, feedback and other inputs.

Mayer calles this “Macs and Madonna Theory”. They were both cool in the 80’s and still are today. They have found a way to reinvent themselves continuously.


Different View, right message

25.06.2008 – 11:26 by rico

We have processed the former introduction on our corporate website through Wordle, which turns a text into a word cloud. Nice tool, especially because it displays the right message, which we tried to describe with a few hundreds words. What is Cassiber? We allow companies to create, structure and develop ideas from employees and customers .


Feedbackrunde Reisebranche

24.06.2008 – 10:58 by rico

Und wieder zieht es mich in die Reisebranche. Da ich früher bei Singapore Airlines im Verkauf gearbeitet habe, hat sich der Kundenkontakt zu Sergio Orduña von Polyglott ergeben. Freundlicherweise haben er, Karin und zwei ihrer langjähriger Mitarbeiter mit uns die Köpfe zusammengesteckt, um eine Feedbackrunde “Cassiber in der Reisebranche” zu machen.

Teils improvisiert (siehe Sockel für Beamer), teils professionell (hätte man die Speech hören sollen) wurde die Feedbackrunde zum grossen Erfolg. Einer massgeschneiderten Lösung für die Reisebranche steht nichts im Wege. Noch einmal danke an das Polyglott-Team!